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SEIN MÄDCHEN LIESS IHN FALLEN
#1
Da sitzt ein Häufchen Elend und es wimmert vor sich hin.
"Was ist dir denn passiert, Bub, was umwölkte deinen Sinn?"
"Mein Mädchen ließ mich fallen, und sie mag mich nun nicht mehr
und kommt mit einem andern gleich seit gestern schon daher.

Ach, Papa, deshalb wein ich, denn ich werd nicht mehr geliebt,
und wirk deshalb auch plötzlich so geknickt und so betrübt."
"Mensch, Junge, hör schon auf hier, weil ich nehm dir das nicht ab,
mit deiner großen Klappe hältst du mich doch stets auf Trab.

Jetzt bist du plötzlich kleinlaut, und das passt doch einfach nicht,
ringsum gibt's unter Mädchen manches hübsche Angesicht.
Such dir gleich eine Neue, und vergiss die andre halt,
die schöne Zeit der Jugend endet leider ziemlich bald.

Dann hast du selber Kinder, dabei stets die gleiche Frau,
drum nehm noch etwas mit hier, sei begierig und sei schlau.
Wir wohnen in der Großstadt, da die Auswahl ist nicht knapp,
dann mach 's wie deine Freundin und servier die Liebsten ab,

die vielen jungen Dinger." "Ach, Papa, s 'ist nicht gerecht,
ich will niemand verärgern, denn da fühlte ich mich schlecht."
"Okay, dann räum jetzt endlich deine Unordnung hier weg
in dem versifften Zimmer gibt es keinen freien Fleck.

Dann fühlst du dich gleich besser und grämst dich nicht allzu sehr
und mit der edlen Wohltat du mich ärgerst auch nicht mehr."
"Okay, ich hab versprochen dir das ein und andre Mal,
mein Zimmer aufzuräumen, dein Wunsch ist mir nicht egal.

Sobald die Tränen trocken, da ich raffe mich gleich hoch,
such mir ein neues Mädchen, Paps, du hast bestärkt mich doch!"
Was soll ich zu ihm sagen, das mir jetzt ist nicht ganz klar,
denn seine Mutter hat verlassen uns im letzten Jahr.
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