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EIN WINTERTRAUM
#1
Heut nacht mir träumte, es wär tiefster Winter,
ich schreckte hoch, weil mir war´s kurz sehr kalt,
und als ich wieder in den Traum zurück glitt,
ich wanderte durch einen weißen Wald.

Ein mächt´ger Hirsch stand starr auf einer Lichtung,
ich hoffte, er brüllt mich nicht brünftig an,
doch als ich vorsichtig bei ihm mich anschlich,
er ließ mich ohne Argwohn sehr nah ran.

Hast du nicht etwas Heu für mich zu fressen?“
er fragte mich gradraus ohne Gezier,
ich mag am liebsten Gerste oder Roggen,
du kriegst im Austausch ein Geschenk von mir!“


Getreide,“ sag ich ohne mich zu wundern,
das gibt’s in meinem Haushalt nur als Brot,
jedoch im Kühlschrank stehen ein paar Weizen,
die könntest du doch trinken in der Not?!“

Wir lachten beide röhrend, ich erwachte,
sah wenig später auf dem Küchenbord
drei Weizenbierflaschen ganz leer getrunken,
von mir die stammten nicht, sah ich sofort.

Da schaute ich gleich nach in meinem Kühlschrank,
ob neues Bier ich müsste stellen rein,
prompt fiel mir auf ein kleines grünes Fläschchen,
das da normal gehörte nicht hinein.

Auf dessen Etikett sah ich den Hirschen,
den ich im Traum im Winterwalde fand,
das war wohl sein Geschenk, das er versprochen,
die Geste äußerst nobel ich empfand!
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